Einen besonderen Weg zum Osterfest ging die Klasse 4a in den letzten Wochen der Fastenzeit. In vier Morgenkreisen gestalteten sie einen wachsenden Osterweg zum Leben und Sterben Jesu und konnten dabei an vielen Stationen sein Leben und Leiden nachempfinden.
Unterstützt wurde die Klasse von Frau Müller aus dem Schulpastoralteam und Klassenlehrerin Frau Neher. Ein aufwändiger Torbogen wurde zuhause von einer Schülerin gebastelt und im textilen Werken nähte die Klasse kleine Sitzkissen und Herzen, sodass der Osterweg zu einem facherübergreifenden Projekt wurde, an dem alle mit Eifer mitgearbeitet haben.
Jeden Montagmorgen befasste sich die Klasse mit einer der vier Stationen:
Station 1:
Jesus zieht mit seinen Freunden in Jerusalem ein:
Erzählt wurde die Geschichte vom Palmsonntag, als Jesus auf einem Esel reitend in Jerusalem mit Palmzweigen begrüßt und als Messias gefeiert wurde. Die Klasse stellte hierfür selbst Palmzweige und eine Fahne her und überlegte gemeinsam: "Was würden wir machen? Was würden wir hinlegen?"
Station 2:
Jesus feiert mit seinen Freunden das letzte Abendmahl:
Nun ging es um den Gründonnerstag, an dem Jesus ein letztes Mal mit seinen Freunden zu Abend aß. Gespannt lauschte die Klasse der Geschichte und freute sich anschließend über den Satz: "Du bist auch eingeladen, überlege, wo du gerne sitzen möchtest!" Dann durften die Kinder ihr selbst genähtes Herz dazulegen und ließen sich das von Frau Neher gebackene Fladenbrot schmecken, nachdem sie es gerecht unter allen Gästen geteilt hatten.
Station 3:
Jesus wird verraten, gefangen genommen und stirbt am Kreuz:
Diese Station handelte von Jesu Leiden und Sterben am Karfreitag. Ein gemeinsamer Kreuzweg wurde mit verschiedenen Materialien gelegt und die Kinder überlegten gemeinsam: "Wie fühlten sich die Freunde von Jesus? Wie würdest du dich fühlen?" Passende Adjektive wurden auf schwarze Kärtchen geschrieben.
Jesus stirbt schließlich am Kreuz, doch er will weiterhin für alle Menschen da sein. Deshalb dürfen wir immer zu ihm kommen und zu ihm beten. "Was möchtest du Jesus heute sagen? Um was möchtest du ihn bitten?", waren die Aufforderungen an die Kinder, die ihre Gedanken anschließend auf Zettel schrieben und in einen Backstein steckten.
Station 4:
Jesus begegnet Maria Magdalena – er ist auferstanden!
Der vierte und letzte Morgenkreis stand im Zeichen der Auferstehung und Freude über das Weiterleben Jesu im Himmel. Nach dieser erlösenden Geschichte vom Ostersonntag überlegte man gemeinsam: "Wie fühlen sich die Menschen jetzt?". Die schwarzen Kärtchen wurden umgedreht und zeigten bald schöne, positive Gefühle, die die Vorfreude auf Ostern weckten. Jedes Kind durfte den Satz: "Ostern heißt für mich…" ergänzen und auf einem Sonnenstrahl platzieren.
Im Anschluss an jeden Morgenkreis zeichneten die Kinder ihren eigenen Osterweg in ihr VU-Heft, das sie auch noch an dieses schöne Projekt erinnern wird, wenn der Osterweg im Klassenzimmer schon längst wieder abgebaut wurde.
Vielen Dank für diese tolle Idee und Erfahrung für unsere Viertklässler!






