10.06.19 - Ein Treffen der Generationen

Oase der Stille besucht das Betreute Wohnen in Zimmern

"Hände, die halten, Hände, die schützen, Hände, die leiten, Hände, die loslassen, braucht nicht nur ein Kind", so Jakob Ackermann (geboren 1924)

Eine Gruppe von 14 Kindern der Mittagsfreizeitgruppe „Oase der Stille“ der MKS machte im Mai zusammen mit Frau Yzusqui-Burkard einen Besuch im „Betreuten Wohnen“ der Gemeinde Zimmern.
Nicht jedes Kind hat Großeltern oder sieht die eigenen oft genug. Dabei ist eine Begegnung zwischen den Generationen nicht nur für alte Menschen, sondern auch für Kinder sehr wichtig. Beide Seiten erlebten Wertschätzung, Verbundenheit und Freude.
Die Kinder sangen ein spanisches Lied „de colores“ (aus Farben) ein berühmtes Lied aus Lateinamerika. Die Senioren wurden durch das Lied mit Freude angesteckt und haben teilweise beim Refrain mitgesungen. Danach haben die Kinder einen Tanz aus Israel aufgeführt.
Zum Schluss hatten die Kinder und die Senioren die Gelegenheit sich auszutauschen. Es war sehr schön und rührend wie offen sie aufeinander zugegangen sind. Die Senioren wurden durch die ansteckende Lebendigkeit der Kinder angeregt und haben dadurch eine besondere Abwechslung im Heimalltag erfahren. Die Kinder wiederum erlebten mit den alten Menschen, etwa durch ihre Erzählungen und ihre persönliche Geschichte, Bereiche und Facetten des Lebens, die ihnen sonst verschlossen bleiben. Es wurden bei dieser Begegnung soziale Kompetenzen aufgebaut, die Sensibilität zueinander gefördert, Berührungsängste abgebaut und die gegenseitige Wahrnehmung gestärkt.
Als sie in der Schule ankamen, hatten die Schüler und Schülerinnen in der „Oase der Stille“ ein Abschlussgespräch, um jedem Kind die Gelegenheit zu geben, zu erzählen, wie es sich bei dieser Begegnung gefühlt hat. Alle wollten über „ihre Omi“ erzählen und manche haben sogar einen persönlichen Kontakt geknüpft.
Die Welt von Jung und Alt zusammen in kleinen Dingen zu erleben, war für alle bereichernd und eine Erfahrung, die die Kinder gerne wieder machen möchten.
Eine weitere Einladung des „Betreuten Wohnens“ liegt bereits schon vor.

 

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